„Perspektivwechsel – Sehen, was andere übersehen.“
Perspektivwechsel statt Stillstand. Sujets jenseits der Komfortzone.
Licht und Schatten – nicht Effekt, sondern Haltung.
„KI-Kunstfehler: König Ludwig II. verlässt seinen Bugatti Type 57 SC Atlantic mit Hilfe einer zweiten, frei schwebenden Autotür – obwohl die echte Fahrertür bereits geschlossen am Fahrzeug sitzt. Wer genauer hinsieht, erkennt zudem, dass diese zusätzliche Tür in Form und Konstruktion überhaupt nicht zu einem Bugatti Atlantic passt. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie generative KI zwar beeindruckende Bilder erschaffen kann, sich bei technischen Details jedoch gelegentlich ihre ganz eigene Realität zusammenbaut. Meiner Erfahrung nach entstehen solche Inkonsistenzen besonders häufig im Zuge nachträglicher Änderungs- oder Nachbesserungswünsche des Users. Während die KI einzelne Bildbereiche korrigiert, werden andere – zuvor bereits korrekt dargestellte Details – mitunter unbeabsichtigt verändert oder neu interpretiert. Mit einem Augenzwinkern: eine charmante Luftnummer.“
Zurück aus der Zukunft
König Ludwig II. begegnet dem Bugatti Atlantic Type 57 SC.
Münster - Einrahmung Stadthaus & DB
„Querung – Ein Passant im Raster der Straße“
„Abendstern – Mondsichel und Venus über Ulm“ 2. März 2025 · 18:47 Uhr.Donaubastion - ROXY, Schillerstraße Ulm.
Brückenhaus Sparkasse Neu Ulm
30er Zone mit Baustelle
„Sub Pedibus Nostris“ Olgastrasse am Frauengraben
Werk I im Cooper-Dach – Reflex & Radfahrer
Aluminium et brique sous un ciel de moutons
Fassaden Kletterer - Bethesda
Gewerbeinnenhof am Ehinger Tor
Ulmer Klassiker – Judenhof, Pfähler und das Münster
Friede den Hütten! Krieg den Palästen! – Architectural Contrasts
Ex OVM Tankstelle Ulm-Offenhausen heute ESSO
Station Service aux Fraises, Offenhausen
EUROMASTER II
EUROMASTER I
EUROMASTER III
Afri – Co-SSV – Dark colored beauty behind bars
Sektion H – Im SSV-Stadion
"Better chillin' in front of the bars than sittin' behind 'em. Kojak left the lollipop."
Le chariot et son ombre BN
Schillerstraße 22, alte Historistische Hausfassaden
Schillerstrasse Hof Einfahrt
Schillerstraße alte Historistische Hausfassaden I
Schillerstraße alte Historistische Hausfassaden 2
Architekturdetail in München
Theatiner Eleganz – Im Geiste von Bernd Reuters – Rolls-Royce Phantom I Jonckheere Coupé – München, 16.07.2026.
HOFGARTEN - MÜNCHEN - Der Klimawandel-Garten – Reflexionen einer Stadt im Wandel
Schiller(nder) - Evening Chillout
Mur antibruit, galerie urbaine – Schallschutzwand, urbane Galerie
VW - Moon Schillerstraße
Shadow of the Observer
In Gedanken
Michelangelo Buonarroti-The Dying Slave 1513-1515
L'Art de la Lingerie Grande Taille – En bleu Yves Klein
Yves Klein (1928-1962) Sterbender Sklave
La contemplation à l'ère du smartphone
C & A
Gustaf Café – Zwischen Tropenflair und Donnerhimmel
Durchfahrt mit Passanten
Strassenszene Passanten
Nuage sculptural au-dessus du Bastion du Danube
De belles silhouettes, des regards ailleurs – Schöne Silhouetten, Blicke anderswo
Bahnsteg &
Herbert Volz – Restaurierung seiner Farbsäulen-Reihe im Informel-Stil auf den Ulmer Posthöfen (ehemalige Deutsche Bundespost & Fernmeldeamt) I
Herbert Volz – Restaurierung seiner Farbsäulen-Reihe im Informel-Stil auf den Ulmer Posthöfen (ehemalige Deutsche Bundespost & Fernmeldeamt) II
Herbert Volz – Restaurierung seiner Farbsäulen-Reihe im Informel-Stil auf den Ulmer Posthöfen (ehemalige Deutsche Bundespost & Fernmeldeamt) III
Herbert Volz – Restaurierung seiner Farbsäulen-Reihe im Informel-Stil auf den Ulmer Posthöfen (ehemalige Deutsche Bundespost & Fernmeldeamt) IV
Die Redewendung „Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“ stammt von Georg Büchner. Sie ist der berühmte Leitspruch seiner Flugschrift Der Hessische Landbote, die Büchner gemeinsam mit Friedrich Ludwig Weidig verfasste.
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1834 – Verfasst von Georg Büchner gemeinsam mit Friedrich Ludwig Weidig.
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Juli 1834 – Die Flugschrift wurde heimlich gedruckt und in Umlauf gebracht.
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Ziel war es, die soziale Ungleichheit im damaligen Großherzogtum Hessen anzuprangern und die Landbevölkerung zum politischen Widerstand aufzurufen.
Fotografie zeigt sich nicht nur im Motiv, sondern in der Art, wie wir hinsehen. Diese Rubrik versteht sich als Annäherung an eine Gegenwart, die sich zunehmend entzieht: fragmentiert, verdichtet, widersprüchlich.
Im Fokus stehen perspektivische Brüche, gezielte Ausschnitte und das Spiel von Licht und Schatten – als Mittel, um nicht nur Räume, sondern auch Zustände sichtbar zu machen. Zwischen Klarheit und Irritation, Oberfläche und Tiefe entsteht eine Bildwelt, die sich nicht mit dem Offensichtlichen zufriedengibt, sondern das Dazwischen sucht: das Ungesagte, das Übersehene, das Verdrängte.
Dabei bleibt der Blick nicht auf Architektur beschränkt. Er richtet sich ebenso auf gesellschaftliche Strukturen, urbane Lebensrealitäten und die fragile Balance zwischen Mensch, Umwelt und gebauter Welt. In einer Zeit zunehmender Machtkonzentration, vereinfachter Narrative und der Verdrängung von Komplexität zugunsten angepasster, konfliktfreier und massentauglicher Bildwelten versteht sich diese Arbeit als bewusster Gegenentwurf.
Nicht als Anklage im direkten Sinne, sondern als Einladung, genauer hinzusehen: auf Brüche, auf Spannungen, auf das, was zwischen den Linien liegt. Denn gerade dort zeigt sich, wie Wirklichkeit konstruiert wird – und wer davon profitiert.
Fotografie kann keine Welt verändern. Aber sie kann sichtbar machen, wo wir aufgehört haben, genau hinzusehen.
Architektin Lina Bo Bardi