„Perspektivwechsel – Sehen, was andere übersehen.“
Perspektivwechsel statt Stillstand. Sujets jenseits der Komfortzone.
Licht und Schatten – nicht Effekt, sondern Haltung.
Blickachse Keltergasse
Wolken über dem Verwaltungsquartier
Stadtverwaltung-Ulm
Stadtverwaltung Ulm II
„Stadtverwaltung Ulm unter einem magischen Firmament aus Ultramarinblau“
TOITOI
Pforte IVECO MAGIRUS
Gas station selfie
Magirus Pforte, Magirusstraße
A UNIVERSUM C - (08.06.2026)
Hauptbahnhof Ulm Umgestaltung als Schaufensterspiegelung (08.06.2026)
JOKER (08.06.2026)
Bahnsteg &
Passanten - App laden!
Goldochsen Brauerei
"SEURAT" - A&E, Donau Badende
SWOP Club des Belugas
"ME - MU - U" Museum Ulm
„Kirk speaking, wir haben den schiefen Turm von ULMA erfasst — scheint direkt voraus zu liegen. Sensoren melden schwäbische Bubaspitzla-Nebelschwaden über der Donau und eine leichte Überdosis Science-Fiction-Nonsense. Scotty, Energie — und hochbeamen!
Münsterspitze an einem Vollmondtag
„Postergestaltung nach meiner Fotovorlage in Warpgeschwindigkeit. AI (KI) sei Dank — Gestalter drohen galaktische Auslaufmodelle zu werden.“
„Bahnhof Ulm – Fluchtlinien des Umbaus“
„Zinglerstraße am Bismarckring“
Schillerstrasse Hof Einfahrt
Schillerstraße alte Historistische Hausfassaden 2
Jugendstil Villa, Zinglerstraße 63
Kradhalle III
Suche Job
SHUR(E)
Kradhalle
ROXY Graffity III
Roxy-Gelände
ROXY Graffity
ROXY Graffity IV
Hemperium mit Graffiti
Museum Ulm "ME - MU - U"
Fotografie zeigt sich nicht nur im Motiv, sondern in der Art, wie wir hinsehen. Diese Rubrik versteht sich als Annäherung an eine Gegenwart, die sich zunehmend entzieht: fragmentiert, verdichtet, widersprüchlich.
Im Fokus stehen perspektivische Brüche, gezielte Ausschnitte und das Spiel von Licht und Schatten – als Mittel, um nicht nur Räume, sondern auch Zustände sichtbar zu machen. Zwischen Klarheit und Irritation, Oberfläche und Tiefe entsteht eine Bildwelt, die sich nicht mit dem Offensichtlichen zufriedengibt, sondern das Dazwischen sucht: das Ungesagte, das Übersehene, das Verdrängte.
Dabei bleibt der Blick nicht auf Architektur beschränkt. Er richtet sich ebenso auf gesellschaftliche Strukturen, urbane Lebensrealitäten und die fragile Balance zwischen Mensch, Umwelt und gebauter Welt. In einer Zeit zunehmender Machtkonzentration, vereinfachter Narrative und der Verdrängung von Komplexität zugunsten angepasster, konfliktfreier und massentauglicher Bildwelten versteht sich diese Arbeit als bewusster Gegenentwurf.
Nicht als Anklage im direkten Sinne, sondern als Einladung, genauer hinzusehen: auf Brüche, auf Spannungen, auf das, was zwischen den Linien liegt. Denn gerade dort zeigt sich, wie Wirklichkeit konstruiert wird – und wer davon profitiert.
Fotografie kann keine Welt verändern. Aber sie kann sichtbar machen, wo wir aufgehört haben, genau hinzusehen.
Diese Rubrik ist im Aufbau – hier entsteht gerade mehr. Bald erwarten Sie neue, überraschende Inhalte. Dranbleiben lohnt sich.
Architektin Lina Bo Bardi